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25.05.2007 Von: ACT

Plante die Mafia einen Mordanschlag an Himesh Reshammiya?

Am Donnerstag sorgte eine Sendung im indischen Privat-Fernsehen für Aufruhr unter den Zuschauern und Stars Bollywoods: Während einer Live-Sendung, in welcher der Release des Films "Shotout At Lokhandwala" Thema war, meldete sich ein Zuschauer, der vorgab Eyaz Lakdawala, einer der meistgesuchtesten Gängster Mumbais, zu sein.


Himesh Reshammiya

Während des Live-Telefon-Konferenz äußerte sich Lakdawala nicht nur zu dem Film, sondern sprach auch über geplante Mordanschläge an Personen der Film-Industrie. So sei Bollywood Sänger Himesh Reshammiya bereits knapp einem Anschlag eines Handlangers Lakdawalas entgangen: Dieses Jahr während eines Konzerts des Sängers in England sollte der Anschlag verübt werden. Jedoch gelang es dem Attentäter, der sich als Künstler in das Konzert-Team einschmuggelte nicht, den Anschlag zu verüben.

Auch an Filmemacher Bollywoods - unter ihnen Feroze Nadiadwala und Rajkumar Santoshi seien im Visir des 40-jährigen Mafia-Bosses. Jeder der seine Erpressungsgelder nicht zahlen will, wird getötet; so die Aussage Lakdawalas, der 150 bis 200 Handlanger um sich ringt. Allerdings werde Schauspieler Amitabh Bachchan niemals von ihnen bedroht: "Er wird niemals zu Zahlungen an uns aufgefordert. Wir würden uns selbst schämen, Geld von ihm zu erpressen. Er ist ein großartiger Mensch.", so das Statement Lakdawalas zu Amitabh Bachchan.

Himesh Reshammiya zog nach der Ausstrahlung der Fernsehsendung bereits erste Konsequenzen: Freitag, einen Tag nach der Sendung, ging er sofort zur Mumbaier Polizei und ließ sich Personenschutz geben. Wie lange er diesen Personenschutz nun benötigt, wird sich zeigen. Noch ist nicht geklärt, ob es sich bei dem Anrufer tatsächlich um den Unterwelt-Ganoven Lakdawala handelte, oder sich jemand lediglich einen bösen Scherz erlaubte.

 


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