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26.10.2006 Von: ACT

Dhoom:2: Interview mit Uday Chopra

Dhoom:2 wird ab dem 24.November weltweit in die Kinos kommen. Bereits Dhoom war ein Erfolg, sodass die Fortsetzung einiges verspricht. Uday Chopra, einer der Hauptdarsteller spricht über die Dreharbeiten, seine Rolle und seine weitere Karriere-Planung.


Es scheint, dass Yash Raj Films der einzige Produzent ist, der Sie castet. Haben Sie sich nie darüber gewundert, dass Sie keine Anerkennung in der Film Industrie bekommen, nur weil Sie der Sohn von Yash Chopra sind?

Uday: Ich denke nicht, dass ich von der Industrie nicht anerkannt werde – es ist eine Frage des Talents. Ich will es nicht damit entschuldigen zu sagen, dass es daran liegt, dass ich Yash Chopras Sohn bin und mir deswegen andere Produzenten keine Chance geben. Wenn ich gut bin, bekomme ich Angebote; wenn ich ein Angebot nicht bekomme, muss ich beweisen, dass ich es aber verdient habe. Was immer mir die Zukunft bezüglich meiner Karriere bringen wird – es wird allein daran liegen, was ich mache und nicht, welchen Namen ich trage.

Wie war der Dreh diesmal, im Vergleich zu Dhoom. Haben Sie Johns Anwesenheit vermisst?

Uday: Dhoom war das erste Mal, dass wir einen Film wie diesen versuchten zu drehen und es war für uns alle neu. Ich verbinde daher auch immer eine gewisse Magie mit diesem Film. Am Set von Dhoom2 hatten wir alle so viel Spass zusammen, dass die Arbeit gleich doppelt soviel Spass machte. Es war komisch, dass John und Esha nicht dabei waren, ja und wir vermissten sie.

Sie kennen Hrithik und Abhishek seit Ihrer Kindheit. Wie war es, mit ihnen zusammenzuarbeiten?

Uday: Wir sind sehr enge Freunde, daran hat sich seit unserer Kindheit nichts geändert. Wie haben eine schöne Zeit zusammen und in einem Film wie Dhoom2 zusammen zu arbeiten ist einfach großartig. Wir haben entweder gearbeitet oder wir hatten Spass zusammen. Nur diese beiden Sachen gab es während des Drehs.

Wie war es denn, mit den zwei heißesten Frauen, Aishwarya und Bipasha, zu drehen? Wie viele Szenen haben Sie mit ihnen zusammen?

Uday: Das ist wohl eher eine rhetorische Frage: Natürlich ist es aufregend, mit diesen beiden Frauen zu arbeiten. Ich denke, beide sind wirklich großartig und es ist toll mit ihnen zu arbeiten. Bezüglich der Szenen: ich hatte mehr Szenen mit Bipasha, als mit Aishwarya.

Wie ist Alis Charakter in der Fortsetzung gewachsen? Gibt es Unterschiede im Vergleich zum ersten Teil?

Uday: Ali ist wie ein Fixstern: egal was passiert, er bleibt immer der Gleiche – das ist das Gute an diesem Charakter. Ich brauchte also nichts großartig ändern, da Ali der Gleiche geblieben ist; er ist naiv, witzig und besserwisserisch, egal was er macht. Wenn er beispielsweise nicht in Nagpada ist, weiß er nur, dass er irgendwo anders ist, sei es in Goa oder in Rio. Ali fühlt sich überall wohl.

Wie finden Sie die Musik zu Dhoom2 im Vergleich zum ersten Teil? Ist sie besser?

Uday: Die Musik ist diesmal größer- mit größer meine ich ausdrucksstärker, gewaltiger.Jedes einzelne Lied wurde im großen Stil bearbeitet. Ich kann mich aber nicht entscheiden, welche der beiden Alben besser ist, da ich auch das erste Album gut finde. Aber Dhoom2 hat mehr Speed und Adrenalin als das erste, es rockt mehr.

Was war der beste oder schönste Moment beim Shooting?

Uday: Der schönste Moment, an den ich mich erinnern kann war, als wir einen Song gerade in Rio drehten. Es war Nacht und wir waren mit vielen Tänzern auf den Straßen Rios. Der Dreh dauerte bis 2 Uhr morgens und obwohl wir alle schon müde waren, saßen wir danach da und beobachteten, wie der Tag hereinbricht. Ich packte meinen iPOD raus und machte das Lied „Kajra re” aus Bunty aur Babli an. Plötzlich begann jeder zu tanzen. Abhishek und Aishwarya fingen gleich an, zu performen. Alle um uns herum tanzten und klatschten für diese spontane Einlage. An diesem Punkt verstand ich auch das Lebensgefühl, welches die Leute von Rio haben. Sie sind so verrückt nach Musik, es liegt ihnen im Blut. Und dieses Gefühl hat uns alle überwältigt.

Glauben Sie, dass Dhoom2 den gleichen Erfolg haben wird wie Dhoom?

Uday: Nein- noch viel besser! Dhoom2 ist definitv größer als Dhoom, da ist viel mehr drin, als im ersten Teil. Ja, ich denke, dass Dhoom2 mehr einschlägt, als Dhoom, besser gesagt; ich hoffe es. Ab dem 24. November werden wir es ja sehen.

Machten Sie alle Stunt-Szenen selbst? Wie war es?

Uday: Viele Stunts machte ich selbst, aber es gab auch genügend Sicherheitsvorkehrungen, dass man sich nicht fürchten brauchte. Es ist wie Achterbahn-Fahren und alle passen auf dich auf. Alles was du tun musst, ist den richtigen Ausdruck dabei zu haben.

Werden wir bald auch ein Dhoom3 zu sehen bekommen?

Uday: Gute Frage. Aber ich denke, ich bin der Falsche, um diese Frage zu beantworten. Fragen Sie lieber Aditya Chopra. Wenn er Dhoom3 machen will, wird er gemacht. Im Moment ist diesbezüglich noch nichts geplant, aber möglich wäre es durchaus.

Im letzten Teil verliebten Sie sich in Esha Deol (ihre Rolle). Ist es diesmal Bipasha Basu?

Uday: Ali verliebt sich in jeden Frau, die er sieht. Im letzten Film war es Esha, in diesem Film ist es Bipasha. Ob sie aber seine Gefühle erwiedert, werden Sie erst wissen, wenn Sie den Film schauen.

Diesmal ist die Starbesetzung größer. Haben Sie irgendwelche Befürchtungen bei Abhishek, Bipasha, Aishwarya und Hrithik unterzugehen bzw. weniger wahrgenommen zu werden?

Uday: Wenn ich in dieser Menge verschwinde, dann verschwinde ich in einer wirklich hervorragenden Menge – aber ehrlich – es geht nicht darum, ob ich irgendwo untergehe. Es ist ein Film und in diesem Film geht es um fünf Charaktere. Wenn eine Charakterrolle stark ist, wird sie hervorstechen.

Welcher Filmdreh war schwieriger: Dhoom oder Dhoom2?

Uday: Ich muss sagen Dhoom2 war härter, es gab viel mehr zu machen; es gab so viele unterschiedliche Locations, viel mehr Action, mehr Charaktere. Es ist auch Dhoom2, wobei die Zahl 2 von Bedeutung ist: doppelt soviel Spass und doppelt soviel Arbeit. Dhoom2 war härter, aber nicht nur für mich, sondern für die ganze Crew.

Wir haben bisher nur sehr wenig von Ihnen gesehen, mit Ausnahme von Neal N Nikki. Warum unterschreiben Sie nicht für mehr Filme?

Uday: Ich sage immer, dass ich lieber nichts mache, als etwas zu tun, was mir nicht gefällt. Ich bin wahrscheinlich nicht in der Position, mir irgendwelche Filme auszusuchen, aber trotzdem werde ich nichts machen, womit ich mich nicht wohl fühle. Was die Arbeit angeht, gibt es viele Sachen; aber das was ich machen möchte, bekomme ich nicht und das was ich angeboten bekomme, möchte ich nicht machen.

Das Interview führte YashRaj Films, Produktionsfirma von DHOOM:2.

BNA-Germany hat die Exklusivrechte zur Veröffentlichung des Interviews auf Deutsch.

Fotos: YashRajFilms.com

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