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12.08.2013 Von: BNA GERMANY®

Im Profil: TAZ - Stereo Nation

TAZ , der mit bürgerlicher Namen Tarsame Singh Saini heißt, ist Brite mit indischen Wurzeln. Er wurde am 23.Mai 1967 in Coventry, UK geboren und ist in Warwickshire aufgewachsen. TAZ machte sich schon früh mit dem Release seines Debüt-Albums „Hit the Deck“ als Musiker einen Namen in der UK-Asian-Pop-Szene. Gemanagt von Pop Star Neville Staples von der Band „The Specials“ & „FunBoy3“ stürmte er die Pop Charts und belegte für bemerkenswerte 36 Wochen Platz 1. TAZ erhielt dafür bereits 1989 den Asian Music Award als Bester Newcomer. TAZ ist ein Pionier der Pop-Fusion und wird als „Prinz der CrossOver Musik“ bezeichnet. Er ist Texter, Komponist und Produzent. Schon bald wurde er zum Inbegriff der Cross-Cultural Musik, als Verkünder einer neuen Ära, in der CrossOver das Streben der jungen britisch-asiatischen Musikgeneration ist.


TAZ - Stereo Nation

TAZ - Stereo Nations Album "Twist & Shout"

Seine Musik beschreibt man am besten als Mischform traditioneller asiatischer Musik und westlichem Pop: ansteckend melodiös und mit dynamischen Dance Grooves. Beeinflusst wurde TAZ’ Musik unter anderem von George Michael, Prince, Jam & Lewis, Babyface, Nusrat Fateh Ali Kahn, R D Burman, Gurdas Maan, Kuldip Manak und Zapp. Trotz seiner asiatischen Wurzeln ließ sich TAZ durch die britisch-amerikanischen Einflüsse inspirieren, welche auch einen ausgeprägten experimentellen Reggae Stil in seine Musik gebracht haben und dieser führte dann fast zwangsläufig dazu, dass er mit seinem Album „Spirits of Rhythm“  1994 als Bester Internationaler Künstler und Bester Performer jeweils den UK Bhangra Award gewann.

Der Erfolg von „Spirits of Rhythm“ und dem darauf folgenden Album „New Dawn“ gaben ihm Stärke und ließen eine globale Fan-Gemeinde förmlich aus dem Boden sprießen. Genau zu diesem Zeitpunkt – 1996 – gründete TAZ die heute äußerst populäre Band „Stereo Nation“, die von EMI Premiere UK unter Vertrag genommen wurde. Kurz danach verzeichnete die Gruppe ihren ersten britischen Chart Hit „I’ve been waiting“, der sofort auch zum Nummer1 Hit in ganz Asien wurde und die Top Ten der Musikvideos beim UK Musik Kanal „The Box“ erreichte. 1998 ging TAZ mit einer 10-köpfigen Band auf große Welt-Tournee, die auch Südost-Asien beinhaltete und ihm auch in seiner Heimat großen Erfolg bescherte. Nachdem er sich auch in Indien etabliert hatte, schloss TAZ einen Platten-Vertrag mit Times Music India ab, der in dem weltweiten Release des Albums „Jambo“ mündete. Das Album wurde zum Hit und bewies den Fans weltweit, dass TAZ zu den beständigen Hit-Lieferanten des MusikBiz gehörte. In der zweiten Hälfte von 1999 veröffentlichte Taz sein erstes Solo-Album „Nasha“ (Intoxicated) in UK, das auch in Europa und USA großen Anklang fand. Heute hat das Album inzwischen Gold-Status errungen.

Ab dem Jahr 2000 tauchten TAZ und seine Band „Stereo Nation“ in ein neues musikalisches Territorium ein: Sie experimentierten mit R&B, Soul, Dance und Bollywood.  TAZ‘ nächstes Album „Slave To Fusion“, veröffentlicht im Dezember 2000, erreichte ungefähr 120.000 Verkäufe in UK und USA und drei Millionen Verkäufe in Indien. Damit erhielt TAZ den UK Asian Music Award für das Best-verkaufte Album des Jahres 2000. Als Konsequenz dieses Erfolges kam die Bollywood Film Industrie auf TAZ zu und bat ihn einen  Song  zum Film „Tum Bin“  den Song  „Thora Daroo Vich Pyar Miladeh“ aufzunehmen und zu visualisieren. Der Film wurde zu einem der größten Erfolge in 2001 und erreichte auch in UK den TOP TEN –Status im Mainstream Kino. Seit seinem Debüt in Bollywood wurde TAZ mit weiteren Angeboten für Aufnahmen zukünftiger Soundtracks der indischen Filmindustrie überflutet.  Sein Erfolg in Bollywood bescherte TAZ dann auch einen Auftritt bei Indian International Film Academy Awards( IIFA) 2001 in Sun City, Südafrika, die via TV eine geschätzte Zuschauerzahl von drei Millionen Menschen weltweit erreichten. Während dieser Zeit in Südafrika wurde TAZ von der Créme-de-la-Créme der Bollywood Elite angesprochen, um Aufnahmen zu weiteren Bollywood Filmen zu machen. Aufgrund zahlreicher Anfragen aus UK ging TAZ jedoch wieder in seine Heimat England zurück, wo er seine Single „Laila“ auf den Markt brachte.  2003 nahm TAZ wieder für die Bollywood Industrie auf: er sang und visualisierte für den Bollywoods Herzbube Hrithik Roshan im Film „Koi Mil Gaya“ den Track „It’s Magic“. Dafür gewann er im selben Jahr in Mumbai gleich mehrere Bollywood Awards. 2004 erschien sein Album „Cafe Mumbai“ – aufgenommen in London und Mumbai hatte dieses Album einen weltweiten Anreiz. TAZ Musik findet sich auch in einer „Hollywood“-Produktion wieder:  der Track „Mehbooba“ aus dem Film „New York Minute“ mit Ashley & Mary Kate Olson stammt von ihm.

TAZ – die HIT Machine

2008 versetzte Pop Ikone, Sänger und Songwriter TAZ die Welt und seine Fans einmal mehr in erstaunen. ‚Jawani – On the Rocks‘ hieß sein neuestes Album, welches im März 2008 heraus kam. Das Album erreichte mehrfachen Platin-Status bei seinen weltweiten Verkäufen. Zeitgleich zu seinem stressigen Tour-Programm, um das Album zu promoten, arbeitete TAZ an fünf großen Bollywood Filmen, zu denen er jeweils den Titelsong aufnehmen sollte. Darunter findet sich u.a. der Titelsong zum Film „Race“, der in Zusammenarbeit mit Musik Maestro Pritam Singh entstand. Der Song entfachte eine immense Nachfrage und ließ die Fans rund um den Globus aufhorchen. Einer seiner letzteren Erfolge waren drei große Songs in Gurinder Chadas Superhit-Film „It’s a Wonderful Afterlife“. Und ein neues musikalisches Meisterstück ist gerade am 11. Juni 2010 auf den Markt gekommen – das neue Album „Twist &  Shout“. Dieses Album beinhaltet einen bunten Strauß an gefühlvollen Klängen mit welchem die Band wieder einmal einen Meilenstein in ihrer Historie und in ihrem Repertoire setzt.„Twist &  Shout“ ist sehr facettenreich und auch hier behält TAZ seine Erfolgsformel bei. Stereo Nation ist bekannt dafür,  Evergreens zu produzieren mit starken Melodien und eingängigen Beats und Texten, die auch alltagstauglich sind. TAZ‘ Seelenverwandtschaft mit den Menschen und Fans war bislang immer der Grund, dass Stereo Nation an der Spitze des MusikBiz bleibt.

 

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