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27.11.2008 Von: ACT

SensAsian Media beruhigt die Fans

Nach wochenlangem Schweigen meldete sich heute Qasim Ali, Global Manager von SensAsian Media Ltd heute bei BNA- Germany als Reaktion auf die Unsicherheit der Fans bezüglich ihrer Ticketgeld-Rückerstattungen. Qasim Ali möchte die Fans beruhigen: "Ich bin noch hier in Frankfurt im Westhafentower und habe auch nicht vor, wie in diversen Foren spekuliert wird, mich auf die Bahamas mit den Ticketgeldern abzusetzen."


Akten mit den Briefen für die Ticketgeld-Rückforderungen

Allein in diesen Kisten sind über 2.000 Briefe

Büro im 10.Stock des Westhafen Towers in Frankfurt

Vielmehr ist Qasim Ali zusammen mit vier weiteren Mitarbeitern seit Mitte Oktober damit beschäftigt, sämtliche eingehende Ticketgelder-Rückforderungen zu erfassen und zu bearbeiten. Wie er uns gegenüber erklärte, bedeutet dies aufgrund der enormen Anzahl der täglich eingehenden Briefe einen grossen Verwaltungsakt:

Zu Beginn trennt ein Mitarbeiter von den Briefen die Rückscheine ab und unterschreibt sie. Dann werden die Briefe geöffnet und nach dem Inhalt sortiert. Nicht jeder eingehende Brief bedeutet zwangsläufig eine Ticketgeld-Rückforderung. Es kommen darüber hinaus auch Briefe mit Autogrammwünschen u.Ä. an. Die Ticketgeld-Rückforderungen werden dann nach dem Eingangsdatum sortiert und auf ihre Richtigkeit und Vollständigkeit hin geprüft. Es wird kontrolliert, ob die Ticket-Kopie beigefügt wurde, ob im Schreiben auch die Versicherung darüber abgegeben wurde, dass der Absender tatsächlich auch der rechtmässige Besitzer des Tickets ist und es wird geprüft, ob die Bankdaten vollständig angegeben sind. Allein diese Kontrolle nimmt enorme Zeit in Anspruch. Anschliessend werden die formal vollständigen Briefe ihrem Absender entsprechend alphabetisch geordnet und abgeheftet. Dann erfolgt ein Abgleich der eingegangenen Ticketgeld-Rückforderungen mit der Ticket-Online-Liste. Allerdings kommt es auch des Öfteren vor, dass ein Ticketbesitzer nicht zwangläufig der Ticketkäufer sein muss. Ebenso kommt es vor, dass E-Bay Käufer das Ticketgeld von SensAsian Media zurückerstatten bekommen will. Allerdings weist hier Qasim Ali darauf hin, dass die Ticketgelder wirklich nur an den Ticketkäufer zurückerstattet werden können. E-Bay-Käufer wenden sich in diesem Fall also an den Verkäufer und dieser wiederum kann seine Ansprüche gegen SensAsian Media geltend machen.

Qasim Ali führt in diesem Zusammenhang damit aus, dass geplant ist, am morgigen Freitag mit den Rückzahlungen zu beginnen. Dabei wird mit dem frühsten Eingangsdatum begonnen, das bedeutet, Briefe vom 17.Oktober werden als erstes abgearbeitet. Diese Vorgehensweise ist für Qasim Ali die einzig gerechte, auch wenn dabei auf einzelne Dringlichkeiten nicht Rücksicht genommen werden kann. Allerdings erklärt Qasim Ali, dass es SensAsian Media anders nicht möglich sein wird, diesem mächtigen Verwaltungsakt so schnell wie möglich Herr zu werden, da in Frankfurt nur fünf Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Im Gegensatz dazu sei es für ein Unternehmen wie Ticket Online mit 400 Mitarbeitern einfacher, bei Konzertabsagen den Ticketgeld-Rückerstattungen schneller nachzukommen. Er sagt: "Ich werde mich bemühen, dass jeder Kunde zufriedenstellend behandelt wird. Es tut SensAsian Media leid, dass Sie so lange warten müssen. Unser Fokus liegt eindeutig in der Ticketgeld-Rückerstattung. Daher haben Sie bitte auch Verständnis, dass wir in der letzten Zeit keine E-Mail-Anfragen mehr beantwortet haben. Wir möchten, dass die Fans so schnell wie möglich ihr Geld zurückbekommen." Darüber hinaus erklärt Qasim Ali weiter: "Es tut SensAsian Media zutiefst leid, dass nach monatelanger Vorfreude auf die Temptation Reloaded 2008 die Fans so kurzfristig und unerwartet bitter enttäuscht wurden. Wir setzen jedoch weiterhin alles daran, Shahrukh Khan doch noch nach Deutschland zu holen."

Zu der ganzen Hintergrundproblematik was die Ticketgeld-Rückerstattungen betrifft und auch die weiteren Verhandlungsbemühungen SensAsian Medias, Shahrukh Khan nach Deutschland zu seinen Fans zu holen, wird sich SensAsian Media im Laufe der nächsten Woche in einer offiziellen Presseerklärung äussern. Abschliessend erklärt Qasim Ali noch: "Ich bin Kaya Yanar wirklich sehr dankbar, dass er mich so toll unterstützt hat und mir auch Mut zugesprochen hat. Dank ihm konnten wenigstens die geplanten After-Show-Parties in Frankfurt und Berlin stattfinden. Zwar nicht mehr als After-Show-Party, doch als Temptation Unloaded-Party."

Fotos: © Qasim Ali, SensAsian Media Ltd


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