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04.08.2013 Von: BNA GERMANY®

Star Interview: Farhan Akthar

Mit der Komödie „Fukrey“ kehrt Farhan Akthar wieder zu seinem Job als Produzent zurück. Sreya Basu traf ihn nach dem Promotion-Event und sprach mit ihm über diesen Film und seinen weiteren, in den Startlöchern stehenden Film „Bhaag Milkha Bhaag“.


Farhan Akthar

Farhan Akthar

Farhan Atkhar und Ritesh Sidhwani haben sich entschieden, mal etwas völlig Neues in Sachen Film auszuprobieren. Nicht nur, dass ihr kommender Film „Fukrey“ so ganz anders ist, wie alle bisher von Excel Entertainment produzierten Filme – nein, selbst die Promotion des First Looks auf den Film war etwas Besonderes. So fand diese Promotion in der Schulkantine des „Jai Hind Colleges“ in Churchgate, Mumbai statt. „Fukrey“ handelt von vier College-Jungs, die nichts machen, ziellos im Leben sind und ihren Träumen nachhängen. Mit ihrer Promotion-Aktion im College wollten Farhan Akthar und Ritesh Sidhwani das Schul-Element ihres Filmes betonen. Auch wenn der Film kein Campus-Film ist, ist das College doch ein wesentlicher und tragender Bestandteil in der Handlung des Films. Und das Abhängen in der Schulkantine gehört  ebenso dazu. 

„Fukrey“ hat lauter Newcomer am Start: Ali Fazal, Pulkit Samrat, Varun Sharma und Manjot Singh. Sehen Sie darin kein Risiko für den Erfolg des Films, zumal ja Ihr Produktionshaus Excel Entertainment dafür bekannt ist, bisher ausschließlich mit etablierten Schauspielern gearbeitet zu haben?

Farhan Akthar: Für mich ist es sehr wichtig, diejenigen Personen für meinen Film zu casten, die zu der Rolle passen. Für „Fukrey“ haben wir sehr unterschiedliche Persönlichkeiten gesucht und diese in unseren gewählten Darstellern gefunden. Sie passen einfach perfekt zu den Rollen. Und ich würde sagen, wir hatten bisher halt das große Glück, dass wir mit großen Bollywood-Stars zusammenarbeiten durften und für unsere Filme gewinnen konnten. Und jetzt arbeiten wir eben mit zukünftigen Stars zusammen.

„Fukrey“ bedeutet soviel wie „arbeitslose Typen“. Waren Sie jemals ein Fukra?

Farhan Akthar: Ja, es gab da zwei Jahre in meinem Leben, in denen ich rein gar nichts gemacht habe und mich meine Mutter (Honey Irani) beinahe aus dem Haus geworfen hätte. Also ja, ich hatte auch meine „fukrepanen“ Jahre.

Warum spielen Sie nicht selbst in „Fukrey“ mit?

Farhan Akthar: Wenn „Fukrey“ in den eben besagten zwei Jahren gedreht worden wäre, wäre ich sicher eine Idealbesetzung gewesen.

Excel Entertainment ist ja bekannt für die großartige Filmmusik. Wird „Fukrey“ hier eine Ausnahme bilden oder können wir auch bei diesem Film Erfolgshit-verdächtige Musik erwarten?

Farhan Akthar:  Nun ja, Ram Sampath hat die Musik zum Film komponiert und die Musik passt meiner Meinung nach sehr gut zum Film. Die Songs sind sehr jugendlich und voller Energie und die Songtexte passen wunderbar zu den Dialogen im Film und der Sprache. Für Excel Entertainment ist es allerdings tatsächlich ein komplett neuer Sound.

Sagen Sie uns doch etwas über Rakeysh Omprakash Mehras „Bhaag Milkha Bhaag“, wo Sie ja den indischen Athleten und Sprinter Milkha Singh verkörpern!

Farhan Akthar:  Für mich war es eine große Herausforderung, diese Rolle zu spielen. Aber ich war auch sehr aufgeregt. Während der Dreharbeiten habe ich realisiert, wie wenig doch eigentlich unsere heutige Jugend über so großartige Sportler wie Milkha Singh wissen. Ich habe gewusst, dass dieser Film sehr wichtig ist für unsere heutige Generation und sich eigentlich jeder diesen Film anschauen muss.

Für den Film haben Sie sich ja einer Komplett-Wandlung, was Ihr Aussehen und Ihren Körper betrifft, unterzogen. Wie haben Sie das gemacht?

Farhan Akthar: Ja und ich fühle mich tatsächlich deswegen heute total fit und gesund. Ich habe viel durchgemacht, um den erforderlichen Grad an Fitness zu erreichen. Dazu zählten neben dem Muskel-Aufbau-Training auch bestimmte Diäten und ganz gezielte Fitnessübungen. Und ich hoffe jetzt natürlich sehr, dass ich meine jetzige Form beibehalten kann.

Jetzt, wo der Bart und die langen Haare ab sind, vermissen Sie diesen Look?

Farhan Akthar: (lacht) Ich fühle mich jetzt auf alle Fälle nackter. Ich habe mit dem Bart und den langen Haaren über eineinhalb Jahre gelebt und mich schon ehr daran gewöhnt. Aber jetzt kommt ja bald der Sommer und da ist es natürlich ohne Bart und lange Haare viel angenehmer. Aber für einen professionellen Schauspieler gehören solche Sachen eben dazu.

Sie sind Produzent, Regisseur, Schauspieler, Sänger und Schreiber. Wie kommen Sie denn mit all diesen verschiedenen Rollen und Anforderungen klar?

Farhan Akthar:  Was immer ich auch gerade mache, es ist für mich wichtig, dass ich es in diesem Moment auch wirklich machen will und mit vollem Herzen dabei bin. Wenn ich Regie führe, dann bin ich in dem Moment 100-prozentig Regisseur. Und so ist das auch mit dem Schauspielern, Singen und all den anderen Dingen, die ich mache. Wenn mich daher die Leute immer fragen, warum ich nicht Regie führe UND schauspielere, dann eben genau deswegen, weil ich mich dann nicht 100-prozentig auf das eine oder das andere konzentrieren könnte.


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